»Treppe« übersetzt das etymologische Sprachdenken der Brüder Grimm in eine begehbare Installation: Die Grimms stellten sich die Entwicklung von Wörtern als aufsteigende Stufenfolge vor. Wenn der Besucher die Treppe hinabsteigt, hört er Stimmen und Trittgeräusche von Kindern, die verschiedene historische Varianten des Wortes »Treppe« sprechen: »trapp«, »tropp«, »trepp« Die Klänge sind mittels versteckter Ultraschall-Lautsprecher genau auf die einzelnen Stufen platziert. Wer am Fuß der Treppe zurück blickt, kann die Schriftvarianten der Wörter in Intarsien auf den Setzstufen lesen.
»Treppe« translates the etymological language thinking of the Brothers Grimm into an accessible installation: the Brothers Grimm pictured the evolution of words as the ascending a sequence of steps. If the visitor descends the steps they hear children’s voices and footsteps; they call different historical versions of the German word »Treppe« (engl. stairs): »trapp«, »tropp«, »trepp«. Hidden ultrasonic speakers place these sounds precisely on different steps. Looking back from the bottom of the steps, the visitor sees the different types of the word on the risers.
Installation for the permanent exhibition of Grimmwelt Kassel 2015 in collaboration with Moritz Fehr, photographs by schnepp · renou
Installation für die Dauerausstellung der Grimmwelt Kassel 2015 in Kollaboration mit Moritz Fehr, Fotografien schnepp · renou

Treppe
Troppe
Drappe