»Treppe« übersetzt das etymologische Sprachdenken der Brüder Grimm in eine begehbare Installation: Die Grimms stellten sich die Entwicklung von Wörtern als aufsteigende Stufenfolge vor. Wenn der Besucher die Treppe hinabsteigt, hört er Stimmen und Trittgeräusche von Kindern, die verschiedene historische Varianten des Wortes »Treppe« sprechen: »trapp«, »tropp«, »trepp« Die Klänge sind mittels versteckter Ultraschall-Lautsprecher genau auf die einzelnen Stufen platziert. Wer am Fuß der Treppe zurück blickt, kann die Schriftvarianten der Wörter in Intarsien auf den Setzstufen lesen.
»Treppe« translates the etymological language thinking of the Brothers Grimm into an accessible installation: the Brothers Grimm pictured the evolution of words as the ascending a sequence of steps. If the visitor descends the steps they hear children’s voices and footsteps; they call different historical versions of the German word »Treppe« (engl. stairs): »trapp«, »tropp«, »trepp«. Hidden ultrasonic speakers place these sounds precisely on different steps. Looking back from the bottom of the steps, the visitor sees the different types of the word on the risers.

Permanent exhibition, Grimmwelt Kassel

Sound installation developed in collaboration with Moritz Fehr
Exhibition designed by Holzer Kobler Architekturen
Curated by hürlimann + lepp Ausstellungen
Architecture of Grimmwelt by kadawittfeldarchitektur
Fotos von schnepp · renou
Dauerausstellung, Grimmwelt Kassel

Klang-Installation in Zusammenarbeit mit Moritz Fehr
Gestaltung der Ausstellung von Holzer Kobler Architekturen
Ausstellung kuratiert von hürlimann + lepp Ausstellungen
Architektur der Grimmwelt von kadawittfeldarchitektur
Photographs by schnepp · renou
Installation, 2015 Intarsien in Terrazzo Setzstufen, 12 Kanal Audioplayer, 6 Verstärker, Breitband-Lautsprecher, Ultraschall-Lautsprecher
Gesamtfläche 10qm, 5m x 2m x 4m
Installation, 2015 Intarsia in terrazzo raisers, 12 channel audio-player, 6 amps, loudspeaker, ultrasonic loudspeaker
Overall surface 10sqm, 5m x 2m x 4m
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