Das geologische Zeitalter des Menschen. In noch nie dagewesener Weise greift „Anthropos“ – der Mensch – in das System Erde ein. Mit Folgen für die Natur und die Menschen selbst. Ihre technischen Erfindungen und die Art, wie sie wirtschaften, haben das soziale Miteinander geprägt und das Verhältnis zur Umwelt auf eine harte Probe gestellt. Die Wissenschaft rückt die Probleme in den Fokus: von der Ökologie und Klimaforschung bis zur Geschichte, Soziologie und Anthropologie. Unmengen von Daten werden erhoben, aus denen Informatik und Mathematik Modelle für Gegenwart und Zukunft berechnen. Die Ausstellung der Humboldt-Universität zu Berlin im Bahnhof der Wissenschaften Unter den Linden visualisiert die Arbeit der Forschenden mit künstlerischen Mitteln. Wimmelbilder führen in die verschiedenen Umwelten des Anthropozäns: hinauf in die Atmosphäre, in die Weiten von Meer und Eis, in das Leben der Stadt, in die Produktionslandschaften von Feld und Fabrik, in die komplexen Lebensgemeinschaften von Wald und Boden. Alles hängt mit Allem zusammen. Und so sammeln sich die einzelnen Elemente in Wortwolken, die von einem Bild zum anderen ziehen. Große Begriffe bauen die Brücke zwischen den Welten. Sie rufen Dinge, Stoffe und Prozesse auf, die unsere vielschichtige Gegenwart charakterisieren. Eine Gegenwart, in der das Kleinste und das Größte, die Einzelnen und die Unzähligen auf vielfältige Weise miteinander verbunden sind.

TheGreenEyl entwickelte das Konzept und die Gestaltung für den Bahnhof der Wissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin. Für die Umsetzung stellte TheGreenEyl ein wunderbares Team zusammen: Alexander Klose und Michel Griese für die inhaltliche Feinkonzeption sowie Nele Brönner für künstlerische Ausarbeitung der Bildwelten.

Auftraggeber: Schielprojektgesellschaft
Ort: U-Bahnstation Unter den Linden / Friedrichstrasse
Institution: Humboldt Universität zu Berlin
Auftraggeber: Schielprojektgesellschaft

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The geological age of humankind. The "Anthropos" - the human being - intervenes in the Earth’s systems in an unprecedented way. With consequences for nature and the humans themselves. Their technical inventions and the way they operate have shaped social interaction and put their relationship with the environment to the test. Science focuses on these problems: from ecology and climate research to history, sociology and anthropology. Vast amounts of data are collected, from which computer science and mathematics calculate models for the present and future. The Humboldt Universität zu Berlin's exhibition at the Bahnhof der Wissenschaften Unter den Linden visualises the work of the researchers through artistic means. Hidden object games introduce the visitor into the various environments of the Anthropocene: up into the atmosphere, into the vastness of sea and ice, into the life of the city, into the production landscapes of field and factory, into the complex symbiosis of forest and soil. Everything is connected. And so the individual elements gather in tag clouds which move from one image to another. Great terms build the bridge between these worlds. They invoke things, substances and processes which characterise our complex present. A present in which the smallest and the largest, the individual and the innumerable are connected in various ways. TheGreenEyl developed the concept and design for the Bahnhof der Wissenschaften of the Humboldt Universität zu Berlin. For the implementation, TheGreenEyl put together a wonderful team: Alexander Klose and Michel Griese for the fine conception of the content as well as Nele Brönner the artistic elaboration of the visual worlds.

Location: U-Bahnstation Unter den Linden / Friedrichstrasse
Institution: Humboldt Universität zu Berlin
Client: Schielprojektgesellschaft

Bahnhof der Wissenschaften